Wenn der Schädel brummt - akute und chronische Kopfschmerzen von Homöopathie Zeitschrift

Wenn der Schädel brummt - akute und chronische Kopfschmerzen von Homöopathie Zeitschrift

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Fast ein Drittel aller Schüler leiden unter chronischen Kopfschmerzen. Dieses alarmierende Ergebnis förderte eine Umfrage unter Fünft- bis Zehntklässlern zutage, die das Deutsche Kinderschmerzzentrum an der Vestischen Kinder- und Jugendklinik in Datteln Anfang Juni vorgestellt hat. Mädchen sind überdurchschnittlich häufig betroffen. Als mögliche Gründe werden biologische, psychologische und emotionale Faktoren genannt. Von den betroffenen Schülern gaben 80 Prozent an, mindestens einmal pro Woche unter Kopfschmerzen zu leiden. Drei Viertel von ihnen greifen regelmäßig zu Schmerzmitteln. Und das, obwohl es auch Alternativen gäbe wie frische Luft, Bewegung und Ablenkung, so die Studienleiterin Julia Wager.

Als einer der Auslöser für wiederkehrende Kopfschmerzen wird der mitunter exzessive Medienkonsum vieler Jugendlicher vermutet. Jede Stunde, die Heranwachsende vor Smart-Phone, Tablet, Laptop, Computer oder Fernseher verbringen, erhöhe das Kopfschmerzrisiko um sieben Prozent, berichtet Wager. Allerdings sei der Schmerz multidimensional, sodass auch andere Faktoren für die erstaunlich hohe Quote jugendlicher Kopfschmerz-Patienten verantwortlich sein dürften wie Schlafmangel, schulischer oder zwischenmenschlicher Stress und zu wenig Bewegung an der frischen Luft.

Ein wichtiger Schutzfaktor gegen Kopfschmerzen sei körperliche Bewegung: Rund 45 Prozent der Befragten treiben mindestens zweimal oder dreimal pro Woche Sport, bei ihnen sei das Kopfschmerz-Risiko um 50 Prozent reduziert, so die Forscher. Besonders beunruhigend ist die Tatsache, dass bereits Zehnjährige regelmäßig nebenwirkungsreiche Analgetika schlucken. Phytotherapeutische und homöopathische Alternativen sind dabei leider zu wenig im Fokus sowohl der Ärzte als auch der Eltern.

Wie die Fälle in der aktuellen Ausgabe der HZ mit dem Schwerpunkt „Kopfschmerzen“ zeigen, hat die Homöopathie hier einiges zu bieten. Vor allem die Disposition zu Kopfschmerzen kann mit dem passenden homöopathischen Mittel deutlich reduziert werden. Patienten, die unter langjähriger Migräne leiden, werden zwar nicht immer gänzlich von ihren Kopfschmerzen befreit, doch statt der wöchentlichen oder monatlichen Migräneattacken, berichten viele von einer gravierenden Verbesserung in Richtung leichterer Schmerzen ohne Übelkeit und Erbrechen. Auch die Häufigkeit nimmt signifikant ab. Insgesamt sprechen Kopfschmerz-Patientensehr positiv auf die Homöopathie an. Das gilt sowohl für Erwachsene als auch für Kinder und Jugendliche.

Eine Studie aus dem Jahr 2013, die sich mit der Wirksamkeit der Homöopathie bei kindlicher Migräne befasste und die im „Journal of Alternative and Complementary Medicine“ veröffentlicht wurde, ergab, dass Häufigkeit, Intensität und Dauer der Migräneanfälle unter der homöopathischen Behandlung deutlich abnahmen. An der internationalen Untersuchung nahmen 59 Ärzte aus 12 Ländern teil.  Die vielen gut laufenden Fälle in unseren Praxen zum Thema Kopfschmerzen belegen diese Ergebnisse.

 

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