Tag 13 – Höheneuphorie

Da ich gestern nicht dazugekommen bin, unseren Reisebericht zu schreiben, muss ich heute doppelte Arbeit leisten. Ich mache es mir aber insofern leicht, als ich diesmal die Fotos für sich sprechen lasse und nur wenig Text dazu schreibe.

Der Tag begann, wie üblich, früh. Aber Flugplanung und Vorbereitungsarbeiten bewirkten, dass wir erst gegen 10:30 Uhr los kamen. Robert beendete die letzten Vorbereitungen noch am Flugplatz.

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Während er damit beschäftigt war, sprach ich mit einem „Wetterfrosch“ und schaffte es auch noch, einen präsentablen Eindruck vom Pike´s Peak einzufangen.

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An dieser Stelle sei auch noch Todd und Dawn für ihre Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft gedankt. Dawn hatte es sogar gemanaged, ein Telefoninterview mit einem Reporter zu organisieren. Bin schon neugierig, wie der Artikel ausfällt.

Wir flogen nach Colorado Springs gen Süden, immer der „Frontal Range“ der Rockies enbtlang. Die Landschaft unter uns wandelte sich bald in eine mit niedrigen Büschen durchwachsene Wüste...

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… und ich entdeckte einen trockenen Flusslauf, der sich wie Krampfadern durch den Sand zog.

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Wir mussten den Raton Pass überqueren und versuchten deshalb, schon früh mit dem Steigen zu beginnen. Was uns dabei ungemein half, waren die zahlreichen Wattebausch artigen Cumuluswolken, unter denen jedesmal ein Aufwind anzutreffen war, der uns mit 500 m pro Minute in die Höhe sog. So erreichten wir sehr rasch Höhen über 10.000 Fuß, und ich fühlte mich bemüßigt, dies mit einer Fotografie meines Höhenmesser zu dokumentieren.

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Anscheinend ruft die Höhenluft Euphorie hervor...

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Der Raton Pass bildet die Grenze zwischen Colorado im Norden und New Mexico im Süden. Hier ist ein Foto unmittelbar vor der Überquerung.

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Nach der Überquerung, also bereits in New Mexico, nahm die Landschaft einen noch wüstenähnlicheren Charakter an. Hier ist ein Bild nahe des Raton Flugplatzes, wo wir landeten und auftankten.

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Von dort aus flogen wir nach Südwesten, bis nach Las Vegas, New Mexico (nicht mit dem als Stadt des Glücksspiels bekannten Las Vegas in Nevada zu verwechseln!).

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Von Las Vegas aus ging es nach kurzer Wartezeit, in der wir einen Regenschauer auf unserer Route abwarteten, nach Santa Fe, wo ich diese Zeilen schreibe.

Wenn das Wetter weiterhin kooperiert, wollen wir morgen möglichst bis in die Nähe des Grand Canyon vorstoßen. Allerdings ist am Nachmittag mit Gewittern zu rechnen, weswegen wir möglichst früh aufbrechen wollen.

– Robert & Chris.