Compositae - die großen und kleinen Verletzungsmittel von Homöopathie Zeitschrift

Compositae - die großen und kleinen Verletzungsmittel von Homöopathie Zeitschrift

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In diesem Heft geht es diesmal um eine Pflanzenfamilie – die Korbblütler, lateinisch Compositae. Die meisten kennen diese großen und kleinen Verletzungsmittel in erster Linie als hochwirksame Arzneien für akute Traumata mit und ohne Blutung. Das bekannteste Mittel ist sicher Arnica montana.

 

Zur Wirksamkeit des potenzierten Bergwohlverleihs existieren zahlreiche Studien, so z.B. zur Anwendung von Arnica nach Zahnextraktionen. An der kontrollierten, randomisierten, doppelt verblindeten Studie nahmen 50 zufällig ausgewählte Probanden im Alter zwischen 26 und 80 Jahren teil, die sich einer Zahnextraktion unterziehen mussten. In einem Zeitraum von sieben Tagen nach der Operation wurden Wundheilung, Schmerzen und Nachblutung dokumentiert. Die eine Hälfte der Teilnehmer bekam Arnica C30, die andere Hälfte unarzneiliche Lactose-Globuli. Nicht einmal der behandelnde Zahnarzt wusste, wer zu welcher Gruppe gehörte.

 

Die Abschlussuntersuchung am siebten Tag nach der Operation förderte folgende Ergebnisse zutage: Die Arnica-Gruppe hatte schon zu 87 Prozent unauffällige Wundränder, die Placebo-Gruppe nur zu 77,3 Prozent. 65,2 Prozent der Arnica-Gruppe waren schmerzfrei, aber nur 43,5 Prozent der Placebo-Gruppe. In der Verum-Gruppe war die Wundheilung bereits am ersten Tag nach dem Eingriff so weit fortgeschritten, dass keine weitere Gabe des Arzneimittels mehr erforderlich war. Wer Arnica bereits häufiger als Akutmittel nach Operationen eingesetzt hat, der kann diese Wirkung sicher bestätigen.

 

Zur Ergänzung noch eine ähnlich fulminante Heilung mit Bellis perennis nach einer Unterleibsoperation. Die Patientin hatte postoperativ ein kinderfaustgroßes Hämatom, das nachoperiert werden sollte. Eine Gabe Bell-p. C30 ließ das Hämatom vollständig verschwinden, die Operation war nicht mehr erforderlich.

 

Diese und ähnliche Erfahrungen rechtfertigen es, der gesamten Pflanzenfamilie ein eigenes Heft zu widmen, in dem auch unbekanntere Vertreter wie Taraxacum officinale oder Eupatorium perfoliatum zu Wort kommen. Ein weiterer interessanter Aspekt, der deutlich weniger vertraut sein dürfte, ist die Anwendung der Compositae bei chronischen Beschwerden.

 

Freuen Sie sich auf ein spannendes, abwechslungsreiches Heft.

 

 

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