Beitrag zur Woche der Homöopathie

von Martin Steingassner

Die Homöopathie behauptet von sich „eine nicht auf Materie beruhende Therapie zu sein“, es ist daher grotesk ihr vorzuwerfen ohne Materie zu arbeiten.

Angesichts einer Menge von 80 Billionen Zellen in einem Organismus, bei welchem pro Sekunde 10 Millionen Zellen zugrunde gehen und sofort nachgeliefert werden müssen, muss es eine andere als nur auf Materie beruhende Steuerung im  Organismus geben (F.A.Popp). Eine nur auf  Materie beruhende Steuerung wäre zu langsam, zu energieaufwändig und viel zu ineffizient.

Die Kommunikation zwischen den Zellen erfolgt, mittlerweile nachgewiesen, auf verschiedene Weise, z.B. durch masselose Biophotonen, über elektromagnetische Felder, über Magnetfelder usw. Ein unsichtbares Steuerungssystem wird  von den Zellen genützt, um ihre jeweilige Position und Aufgabe im Rahmen des Organismus festzulegen.

Jede einzelne Zelle beinhaltet die gesamte Information des Organismus. Jedes Lebewesen unterliegt einem Gesamtplan, dessen Spezialisierung und Aufgabenfestlegung und  Einhaltung durch eine nichtmaterielle Kraft gesteuert wird – Lebenskraft oder Dynamis- .  

Die Lebenskraft legt den Gesamtplan vor, nach dessen Vorgaben sich ein Organismus anzuordnen hat. Die Lebenskraft legt bis in die kleinsten Teile fest, wie sich anorganische oder organische Verbindungen anzuordnen haben. Sie entspricht dem was man heute gentischer Code nennt. Es existiert keine Zelle mehr von uns, die wir zum Augenblick der Geburt besessen haben, weil dauernd verbrauchte Zellen vernichtet werden und neue wiederaufgebaut werden. Im Augenblick des Todes verliert die Lebenskraft ihre steuernde Natur. Das Aufhören der steuernden Wirkung lässt  alle Substanzen ihren eigenen, jetzt unkoordinierten  Weg gehen (Zerfall).

Jede  Beeinträchtigung der Lebenskraft bedeutet Verlassen eines geordneten Gleichgewichtes – das bedeutet  Krankheit-

 Jeder Erkrankte wird sich erinnern, dass seiner Erkrankung ein die Lebenskraft erschütterndes Ereignis vorausgegangen ist. Sei es Zugluft, toxische Noxen, körperfremde, synthetische Arzneimittel, Durchnässung aber Überlastung oder auch psychischer Stress. Eine erschütterte Lebenskraft zeigt sich als Krankheitsbild.

 

Zum Vorwurf, kein Molekül im Arzneimittel:

Eine Radiowelle ist nicht substantiell aber ihre Wirkung kann man im Radio wahrnehmen. Man kann die Rille einer Schallplatte noch so genau mit einem Mikroskop untersuchen, man wird keine Musik finden. Gespeichert ist aber auf dem Trägermedium ein Konzert mit allen Musikern und Instrumenten. Alle Schallplatten bestehen aus der gleichen Trägersubstanz, aber die gespeicherten Informationen sind verschieden (Das Gleiche gilt für alle CD, DVD, Bücher usw.) Wir hören Radio und kommen nicht zum Schluss, dass alles unwissenschaftlich ist, nur wenn man nichts sehen kann.

Aus dem gleichen Grund kann man die Auswirkung einer Arzneiinformation auf die Lebenskraft  nur durch Auswirkung auf den Organismus beurteilen. Nach dem gleichen Prinzip  kann man Information für einen Computer nur am Bildschirm ablesen.

Dieses Unverständnis ist bei Kritikern umso unbegreiflicher, wenn sie beispielsweise selbst ein Handy benutzen. Hier ist auf eine Grundfrequenz die gesamte Bild und Sprachinformation auf geschwungen.  Die Information wird ohne Materie von einem Sender zu einem Empfänger weltweit übertragen, ohne dass die Wichtigkeit der Materie für die Informationsübertragung hinterfragt wird, oder nach Materieteilchen gesucht wird.

Richtige Information steuert Motoren. Ein Großteil der Probleme der modernen Autos beruht auf einer Störung der Elektronik. Falsche Steuerungssignale im Steuerungskasten zwingen zu einer Intervention. Die Reparatur erfolgt durch einen Laptop um die richtige Steuerung wieder herzustellen. Kein Hammer, kein Schraubenschlüssel es geht nur um die Wiederherstellung richtiger Information und der Motor lauft wieder.

Jedes Arzneimittel trägt in sich eine bestimmte Information (Quintessenz). Arzneipflanzen haben eine Essenz, die macht sie charakteristisch und einmalig. Nur diese Information macht die Arzneimittel einzigartig und unverwechselbar. Die Quintessenz, oder das Wirkprofil eines Arzneimittels muss über die Wirkung auf den gesunden Organismus herausgefunden werden.

Wie bei jeder anderen Information auch, braucht die Information des Arzneimittels eine Trägersubstanz.

 

Jede Art von Information braucht eine Trägersubstanz

Arzneien bestehen im Grunde aus ihnen innewohnenden Informationen, die anhand ihres Schwingungsmusters auf  die Trägersubstanz (Lösungsmittel) aufgetragen  wurden. Nur in dieser Form können sie der körpereigenen, nicht materiellen Heilungsenergie übermittelt werden.

Ausgerechnet in die  Trägersubstanz der Arzneiinformation verbeißen sich die Kritiker der Homöopathie. Sie verwechseln Trägersubstanz mit Arzneimittelinformation. Genau so könnte man den Herstellern von Tonträgern, oder Büchern vorwerfen Betrüger zu sein, weil alle Tonträger aus der gleichen Kunststoffsubstanz hergestellt werden und weil alle Bücher aus Papier und Druckerschwärze bestehen, ohne auf die Verschiedenheit der enthaltenen Informationen einzugehen.

Es gilt die Information aus der Arznei herauszuholen. Arzneiinformationen sollten  möglichst elementar, in gereinigter und konzentrierter Form, unter Ausschaltung der Trägersubstanzen die nur Ballast sind, gewonnen werden. Trägersubstanz ist der reinen  Information abträglich. Je weiter die Trägersubstanz ausgeschaltet werden kann, umso ungestörter kommt die Information der Arznei zum Vorschein.

Es handelt sich nicht nur um irgendeine Information, sondern die Information muss von der verstimmten Lebenskraft gebraucht werden.

Um noch einmal auf das Auto zurückzukommen. Nicht irgendeine Information braucht der nicht funktionierende Motor, sondern es muss die falsche Information, welche den Motor aus dem Takt gebracht hat, richtig gestellt werden. Die Zufuhr irgendeiner Information bringt den Motor nicht zum Laufen.

Dieses  Denkschema sollten sich jene Personen durch den Kopf gehen lassen, ehe sie sich vor aus Effekthascherei vor  Apotheken aufstellen und 10 Gramm Globuli zu sich nehmen. Sie haben wirklich nichts verstanden und kommen sich gescheit vor.

 

Dr. Hans Martin Steingassner
Fachtierarzt für Homöopathie
http://www.steingassner.com/